Spundwände schützen Baustelle in Neunburg vorm Wald

Im Zuge der Erweiterung und Sanierung der Kläranlage in Neunburg vorm Wald wurde ein neues Maschinengebäude errichtet. Da dieses Bauwerk in unmittelbarer Nähe zur Schwarzach liegt und der Grundwasserspiegel in diesem Bereich besonders hoch ist, waren besondere Maßnahmen zum Schutz der Baugrube notwendig.

Um die bis in größere Tiefen reichenden Erdarbeiten sicher durchführen zu können, wurde ein wasserdichter Spundwandverbau eingesetzt. Dabei handelt es sich um senkrechte Stahlwände, die rund um die Baugrube in den Boden eingebracht werden. Diese verhindern zuverlässig, dass Grundwasser oder Flusswasser in die Baugrube eindringt und gefährden so weder die Arbeiten noch die Bauwerksstruktur.

Weil der Boden vor Ort sehr fest war, wurden sogenannte Lockerungsbohrungen vorgenommen. Dabei wird der Boden gezielt aufgebohrt, um das Einbringen der Spundbohlen zu erleichtern und Beschädigungen zu vermeiden.

Zusätzlich wurde die Spundwandkonstruktion durch eine temporäre Aussteifung mit sogenannten Gurtungen gesichert. Diese stützen die Wände von innen ab und sorgen dafür, dass die Baugrube stabil bleibt, bis das neue Maschinengebäude vollständig errichtet ist.

Dank dieser durchdachten Bauweise konnten die Arbeiten an der Kläranlage trotz der schwierigen Boden- und Wasserverhältnisse sicher und planmäßig durchgeführt werden – ein wichtiger Schritt für die zuverlässige Abwasserentsorgung in der Region.

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